Breitbandausbau der Telekom

LINDEN . Jetzt geht es los: Die Telekom hat am Montag mit dem Ausbau von schnellen Internetanschlüssen im Vorwahlbereich 06403 in Linden begonnen. Wie dabei Vertreter des Unternehmens erläuterten wird die Telekom im ersten Schritt im Stadtteil Großen-Linden rund acht Kilometer Glasfaser verlegen und 12 Multifunktionsgehäuse neu aufstellen und mit modernster Technik ausstatten. Dadurch werden rund 2.700 Haushalte in Großen-Linden bis Anfang Dezember 2015 Vectoringfähig. Des Weiteren werden im zweiten Schritt in Leihgestern weitere 10 Multifunktionsgehäuse mit Glasfaser ertüchtigt. Somit werden 2.200 Haushalte in Leihgestern bis Anfang April 2016 Vectoringfähig. Bürgermeister Jörg König zeigt sich erfreut darüber, dass die Telekom AG sich im Rahmen ihres Investitionsprogramms in Linden engagiert. „Leistungsfähiges Internet ist heute eine essentielle Infrastruktur für unsere Bürgerinnen und Bürger. Der Ausbau durch die Deutsche Telekom wertet nicht nur unsere Stadt, sondern jedes einzelne Grundstück im Ausbaugebiet auf“, so der Bürgermeister. „Die Arbeiten liegen voll im Plan“, sagt Fuat Dalar, kommunaler Ansprechpartner für den DSL-Ausbau der Telekom. „Wir werden die Beeinträchtigungen für die Anwohner so gering wie möglich halten, denn wir gehen immer in überschaubaren Bauabschnitten voran.“ „Für die Bürgerinnen und Bürger sind Informationsveranstaltungen in Linden kurz vor der Inbetriebnahme des Breitbandnetzes geplant. Die Termine für die Veranstaltungen werden rechtzeitig bekannt gegeben“, kündigt Fuat Dalar an. Interessenten für einen neuen Anschluss können sich schon über die kostenlose Hotline 0800 330 3000 oder auf www.telekom.de/schneller über Verfügbarkeit, Geschwindigkeiten und Tarife informieren und vorab registrieren lassen. Wer bereits einen DSL-Anschluss von der Telekom nutzt, kann ebenfalls jederzeit ins neue Netz wechseln. Hier genügt ein Anruf beim Kundencenter: 0800 330 1000. Die höheren Geschwindigkeiten im VDSL-Netz werden durch den Einsatz der Vectoring-Technik möglich. Die neue Technik beseitigt die elektromagnetischen Störungen, die auf der Kupferleitung auftreten. Das Kupfer führt vom Multifunktionsgehäuse, dem großen grauen Kasten am Straßenrand, in die Wohnung des Kunden. Vectoring ist wie ein doppelter Espresso fürs Kupferkabel: Beim Herunterladen verdoppelt sich die Geschwindigkeit von 50 auf bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s). Beim Heraufladen vervierfacht sich die Geschwindigkeit sogar von 10 auf bis zu 40 MBit/s. Das hilft beim Austausch von Dokumenten, Fotos und Videos über das Netz. Das neue Netz wird so leistungsstark sein, dass Telefonieren, Surfen im Internet und Fernsehen gleichzeitig möglich sind. Los geht es mit „All Inclusive“-Paketen ab 34,95 Euro pro Monat. Auch Gewerbetreibende profitieren vom Ausbau. Wer die Chancen des Internets nutzen will, muss in die Digitalisierung seiner Geschäftsmodelle investieren. Die Herausforderungen reichen von Cloud Services bis Datensicherheit. Die Telekom bietet ihre Erfahrung aus dem Großkundenbereich auch kleineren und mittleren Kunden an, damit diese Investitions- oder Personalkosten sparen können. Von dem Breitbandausbau der Telekom können übrigens auch die Kunden anderer Anbieter profitieren, wenn der Anbieter entsprechende Kapazitäten bei der Telekom einkauft.